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Merkblatt zum Musikmachen

Ob das Konzert des Kirchenchors, der Auftritt der Konfi-Band beim Gemeindefest oder die kopierten Lieder für den Kindergarten - in allen Fällen greift das Urheberrecht. Und das ist ganz schön kompliziert. Texter und Komponisten sollen für die Nutzung ihrer Werke Geld bekommen. Das heißt aber nicht, dass die Gemeinde in jedem Fall auch bezahlen muss. Wir haben die Regeln in einem ausführlichen Merkblatt zusammengefasst. Für den schnellen Überblick gibt es zwei Schautafeln.

Zwei Einrichtungen, die GEMA und die VG Musikedition, nehmen hierzulande die Rechte von Komponisten und Textern stellvertretend wahr. Es gibt eine Fülle von Regelungen für alle Einzelfälle, in denen Musik öffentlich erklingt oder Noten kopiert werden. Die Evangelische Kirche in Deutschland hat, wie andere "Großkunden" auch, mit GEMA und VG Musikedition Verträge abgeschlossen. Sie vereinfachen die Sache für die einzelne Gemeinde erheblich. Musik im Gottesdienst und bei Gemeindefesten oder das klassische Kirchenkonzert sind durch Pauschalzahlungen der EKD abgegolten. Die Gemeinden müssen ihre Veranstaltungen lediglich anmelden.

Keine Pauschale für Kindergärten

Schwierig wird es, wenn Unterhaltungsmusik erklingt, Aufnahmen gemacht, verkauft oder ins Internet gestellt werden. Im üblichen Rahmen der Gemeindearbeit sind Fotokopien von Liedern erlaubt und kostenfrei. Für kirchliche Kindergärten und Tagesstätten gilt diese Regelung allerdings (noch) nicht.   

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