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Themenpaket Vaterunser

Das Vaterunser ist das bekannteste Gebet im Christentum. Jesus hat es seinen Nachfolgern in der Bergpredigt mitgegeben. Das Themenpaket greift die Bitten und ihre Bedeutung auf. Druckreif für den Gemeindebrief legen Pfarrerinnen und Pfarrer das Gebet nach modernen Sichtweisen aus.

Das Vaterunser – Andachtsreihe für den Gemeindebrief

„Unser tägliches Brot gib uns heute“ ist eine der Bitten, die Christen im Vaterunser sprechen. Bis heute ist dieser Gebetsruf hochaktuell, wie Pfarrer Joachim Gerhardt erklärt. Tonnenweise landen Lebensmittel hierzulande im Müll, während andere Menschen Hunger leiden müssen. Das Gebet soll uns an gerechtes Teilen erinnern. Denn oft genug leben wir im Überfluss: Ein Stück Torte, eine neue Bluse – die Versuchungen sind zahlreich. Ihnen nachzugeben macht uns menschlich, sagt Pfarrer Christian Hartung. Deshalb bitten wir Gott, uns nicht in Versuchung zu führen. Und wenn wir in Versuchung sind, dann hoffen wir auf Maß und Ziel. Dass wir Fehler machen, war Jesus schließlich klar. Deshalb bat er Gott, uns von dem Bösen zu erlösen. Damit lenkt er den Blick auf uns selbst, wie Pfarrerin Christiane Birgden erklärt. Nach dem Motto: Verändere die Welt und fang bei dir an.

Neben den ausgearbeiteten Andachten stehen Ihnen auch Autorenporträts und Themenbilder zum Download zur Verfügung. Diese zeigen unter anderem Werke des Malers Lucas Cranach (1472-1553), der in Wittenberg lebte. Der Künstler fertigte unter anderem Porträts von Martin Luther.

Die Texte des Themenpakets Vaterunser im Überblick:

  1. Vater unser im Himmel: Jesus hat sich Gott als Vater vorgestellt. Er ist aber auch ein Frau, Energie, das Geheimnis der Welt. Von Christian Hartung. (Text plus Portätfoto)
  2. Geheiligt werde Dein Name: Gottes Namen heiligen – das können Menschen zunächst dadurch, dass sie überhaupt von Gott sprechen. Das ist heute nicht mehr selbstverständlich. Von Christiane Birgden. (Text plus Portätfoto)
  3. Dein Reich komme: Die Bitte um Gottes Reich ist keine Vertröstung auf das Jenseits, sondern ein Ruf nach Gerechtigkeit in dieser Welt. Von Burkhard Müller. (Text plus Portätfoto)
  4. Dein Wille geschehe: Christen hoffen, dass Gott alles heilsam verändert, was seinem Lebenswillen entgegensteht. Von Sylvia Bukowski. (Text plus Portätfoto)
  5. Unser tägliches Brot gib uns heute: Jesus ist das Brot des Lebens – und Gottes Gegenwart Schwarzbrot für unsere Seele. Von Joachim Gerhardt. (Text plus Portätfoto)
  6. Und vergib uns unsere Schuld: Die Vergebung von Schuld ist etwas Schöpferisches. Wo Dunkelheit und Chaos waren, entsteht neues gemeinsames Leben. Von Cordula Schmid-Waßmuth. (Text plus Portätfoto)
  7. Und führe uns nicht in Versuchung: Ob Geschwindigkeitsrausch oder Glaube an die eigene Perfektion – die Versuchung ist der Schatten unseres Ich. Von Christian Hartung. (Text plus Portätfoto)
  8. Erlöse uns von dem Bösen: Die heilsame Bitte, die eigenen Schattenseiten in den Blick zu nehmen. Von Christiane Birgden. (Text plus Portätfoto)
  9. Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit: Setzt Gott etwa auf imperiale Macht? Nein, auf geduldige Liebe. Von Burkhard Müller. (Text plus Portätfoto)
  10. Zusammenfassung: Ein Gebet, das die Welt umspannt – das Vaterunser. (Text plus Portätfoto)

Stand der Texte: 23.2.2010

©gemeindemenschen.de

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